Aufruf [call]

Aufruf zum 4. JN-Europakongress
EUROPA IN AKTION

Betrachten wir die heutige Situation Europas, so lohnt sich auch ein Blick in die Geschichte. In der Geschichte können wir die Wurzeln des heutigen Zustands finden und jene Prozesse erkennen, die notwendig sind, um die Situation beheben und die Ursachen des Elends beseitigen zu können. Die Geschichte und Erfahrungen der Völker Europas lassen uns diese Vorbilder finden, weil schon Generationen vor uns nach der Bewahrung des Eigenen unter den Vorzeichen des europäischen Gedankens strebten.

So fand sich Europa bereits vor 200 Jahren in einer Situation, da sich die europäischen Völker von einer Macht unterjocht sahen, die all ihre Traditionen, Besonderheiten, Lebensweisen, ihr Erbe und kulturellen Reichtum beseitigen wollte. Sie wollte eine neue, künstliche Ordnung in Europa schaffen und die freien Völker zu Untertanen einer Weltmonarchie machen.

Doch die Völker Europas waren noch viel zu lebendig und gesund, um zu vergehen. Ihr Lebens- und Freiheitswille, ihr Geist und Idealismus waren stärker als die materielle Kraft des Feindes. Ihr scharfer Blick war nicht durch die fremde Ideologie verschwommen. Ihre Kräfte lagen in ihrem Geist, ihren Traditionen und ihrem Glauben. Das Volk wusste, was es ist und was es bleiben muss, und jeder Einzelne war bereit, für sein Volk und dessen Identität aufzustehen und sein Leben aufzuopfern. In jedem Handwerker und in jedem Studenten lebte damals ein Held. Vor 200 Jahren war Europa in Aktion!

In der Vendée rebellierten französische Bauern gegen die jakobinische Diktatur und verteidigten ihre Tradition, Kirche und König. Der Widerstand war auch in Spanien und Italien zu finden, wo kleine Gruppen unabhängiger Kämpfer für die Okkupationsmacht ein großes Problem darstellten. Andreas Hofer verteidigte sein Heimatland Tirol, und auch am Rande Europas, in Serbien, sammele Karadjordje seine Heiducken und Bauern und führte sie in einen Kampf gegen die türkische Fremdherrschaft. Vom südlichem Spanien bis ins nördliche Preußen kämpften damals, unabhängig voneinander, kleine Freiwilligenbataillone von einfachen Menschen für ihre Heimat gegen ein Ungeheuer und errangen am Ende einen großen Sieg! Durch ihren Kampf gegen Gleichmacherei, Zentralisierung und Fremdherrschaft haben sie den Charakter Europas als eine Gemeinschaft freier Völker bestätigt.

Unter all diesen Helden war auch eine Frau zu finden – Eleonore Prochaska. Sie interessierte sich für die Volksaufstände in Spanien und Tirol und trug sich unter dem Namen August Renz in das 1. Bataillon des Lützowschen Freikorps ein. Sie war sich bewusst, dass es in der Not ihre Pflicht war, ihrem preußischen Vaterland zu dienen. In einer Schlacht wurde sie schwer verwundet, als sie versuchte, einen verletzten Kameraden aus der Kampflinie zu tragen, und erlag drei Wochen später ihren Verletzungen.

Aus unserer geschichtlichen Erfahrung müssen wir immer wieder lernen. Dort sollen wir Inspiration und Quellen des Lebens suchen. Als Nationalisten Europas wissen wir, dass die Völker des Henri de La Rochejaqueleins, Andreas Hofers, Karadjordjes, Ernst Moriz Arndts und anderer zahlreicher bekannter und unbekannter Helden nicht untergehen dürfen.

Wir sind nur ein Glied in der Kette einer endlosen Reihe der Generationen. Unsere Existenz selbst verdanken wir unseren Vorfahren, ihrer Tapferkeit, Entschlossenheit und ihrem Willen zur Selbstaufopferung. Die Erinnerung daran ist unsere Pflicht, die nur durch Überlieferung und Weitergabe zu erfüllen ist.

Wie einst an Eleonore Prochaska, so ist es deshalb heute an uns, beseelt vom tiefen Glauben an eine lebensbejahende Zukunft und getrieben vom eisernen Willen zum Sieg des Guten über das abgrundtief Böse, über die Gräben der Vergangenheit hinweg uns die Hände zur gemeinsamen Tat zu reichen!

Bringen wir EUROPA IN AKTION!

 

 

Call for the 4th European Congress of JN
EUROPE IN ACTION

If we look at the current situation in Europe, it is also worth taking a look at history. In history we can find the roots of the current state and recognize those processes that are necessary to fix the situation and to eliminate the causes of misery. The history and experiences of the peoples of Europe allow us to find these models because generations before us have tried to preserve our own under the auspices of European thought.

So Europe found itself in a situation 200 years ago when the European peoples saw themselves subjugated by a power that wanted to remove all their traditions, peculiarities, ways of life, their heritage and cultural wealth. It wanted to create a new, artificial order in Europe and make the free peoples subject to a world monarchy.

But the peoples of Europe were still far too alive and healthy to pass away. Their will to live and their freedom, their spirit and their idealism were stronger than the material strength of the enemy. Her sharp gaze was not blurred by the alien ideology. Their powers lay in their minds, traditions and beliefs. The people knew what it was and what it had to stay and everyone was ready to stand up for their people and their identity and to sacrifice their lives. At that time there was a hero in every craftsman and in every student. Europe was in action 200 years ago!

In Vendée, French peasants rebelled against the Jacobin dictatorship and defended their tradition, church and king. The resistance was also found in Spain and Italy, where small groups of independent fighters posed a major problem for the occupying powers. Andreas Hofer defended his homeland in Tyrol and in Serbia, on the outskirts of Europe, Karadjordje gathered his Hajduks and peasants and led them into battle against Turkish foreign rule. From southern Spain to northern Prussia, independent volunteer battalions of ordinary people fought against a monster for their homeland independently of one another and ultimately achieved a great victory! Through their struggle against leveling, centralization and foreign rule they have confirmed the character of Europe as a community of free peoples.

There was a woman among all these heroes – Eleonore Prochaska. She was interested in the popular uprisings in Spain and Tyrol and registered under the name August Renz in the 1st battalion of the Lützow Free Corps. She was aware that in an emergency it was her duty to serve her Prussian homeland. In one battle, she was badly wounded trying to carry an injured comrade out of the line and died three weeks later of her injuries.

We always have to learn from our historical experience. There we should look for inspiration and sources of life. As European nationalists, we know that the peoples of Henri de La Rochejaqueline, Andreas Hofer, Karadjordje, Ernst Moriz Arndt and other numerous known and unknown heroes must not perish.

We are only one link in the chain of an endless series of generations. We owe our very existence to our ancestors, their bravery, determination and willingness to sacrifice themselves. Remembering it is our duty, which can only be fulfilled through tradition and passing on.

Like Eleonore Prochaska once, it is therefore up to us today, inspired by a deep faith in a life-affirming future and driven by the iron will for victory of the good over the abysmally evil, over the trenches of the past, to reach out for joint action!

Let’s get EUROPE IN ACTION!

 

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