Europa – Jugend – [RE]generation.
3. JN-Europakongress: Ein Rückblick

RIESA. [RE]generation.EUROPA – unter diesem Motto fand am 11. und 12. Mai dieses Jahres, auf dem Gelände des DS-Verlages in Riesa, der 3. JN-Europakongress statt. Ein Kongress, der von vornherein keiner der „Ja-Sager“, sondern ein Kongress der kontroversen Diskussion sein sollte. Im Fokus standen somit unter anderem auch Austausch und Verständigung mit Vertretern aus Polen, welche zum ersten Mal als offizielle Gäste am Kongress teilnahmen.

Wir leben in einer Zeit, dies ganz besonders in Westeuropa, in welcher die Berichterstattung dominiert ist von der Propaganda der Massenmedien, aber auch der unterschiedlichen Akteure. In dieser Situation eine Möglichkeit zu schaffen, sich aus erster Hand zu informieren, war ein wichtiges Anliegen der Jungen Nationalisten beim zurückliegenden 3. JN-Europakongress [RE]generation.EUROPA. Dass dieser ein so heraussragender Erfolg werden konnte, ist neben allen Teilnehmern und Gästen vor allem einer Mannschaft zu verdanken, welche, ganz im neuen Geist unserer Jugendbewegung, als fest gefügte Gemeinschaft auch schwierige Aufgaben souverän gemeistert hat.

Europa contra EU

Pünktlich 16:00 Uhr eröffnete der Leiter des Bundesarbeitskreises (BAK) Europa und sächsischer Landesvorsitzende der JN, Maik Müller, am Freitagnachmittag den Kongress. Nach einem Grußwort von Jens Baur, seinerseits Landeschef der NPD in Sachsen, leitete Sascha Roßmüllers Buchlesung zu seinem erst kürzlich erschienenen Werk „Europa contra EU: Los von Brüssel“, den Beginn eines reichhaltigen und abwechslungsreichen Programmes ein. Roßmüller, von 1999 bis 2002 selbst Bundesvorsitzender der JN und derzeitiges Mitglied im NPD-Bundesvorstand, ersetzte auf brilliante Art und Weise den urspünglich angekündigten MdEP Udo Voigt. Dieser war angesichts der drohenden Kriegsgefahr im Iran, der andauernden Provokationen Israels und des grausamen Mordens palästinensischer Demonstranten zu einem Kongress mit dem Thema „Jerusalem, die ewige Hauptstadt Palästinas“ in den Iran gereist. Er versprach jedoch vorab seine Unterstützung für eine der kommenden Veranstaltungen der Jungen Nationalisten.

Mit der Vorstellung der offiziell vertretenen Organisationen fand das Programm seine Fortsetzung. Neben der spanischen Democracia Nacional, Partner der NPD in der europäischen Alliance for Peace and Freedom (APF), präsentierten sich auch die aus Polen angereisten Vertreter des Trzecia Droga. In einem zuvor geführten Fernsehinterview betonte der polnische Sprecher den beiderseitigen Willen zur weiteren Verständigung angesichts der rapide zunehmenden Bedrohung, mit welcher sich die Völker Europas heute konfrontiert sehen. Maik Müller betonte gleichsam, dass neue Annäherungen und Verbindungen nicht auf der Grundlage historischer Konflikte erwachsen können. Im Hinblick darauf, dass nur der Respekt gegenüber den Opfern unserer europäischen Brüder und Schwestern uns in die Lage versetze, Recht und Gerechtigkeit auch für unsere eigenen Opfer einzufordern, spielten derlei Themen in gemeinsamen Gesprächen zwar immer wieder eine Rolle, dominierten jedoch in keinem Fall die Schritte der Annäherung, so Müller.

Im Rahmen des Programmpunktes „Offenes Mikrofon“, erhielten im Anschluss auch jene ausländischen Delegationen die Möglichkeit sich vorzustellen, welche außerhalb des offiziellen Programmes angereist waren. Darunter befanden sich am Freitagabend Vertreter des Nationalen Korps aus der Ukraine, der aus dem langjährigen Partner der JN, der Dělnická mládež, hervorgegangenen tschechischen Nationalen und Sozialen Front, sowie der Nationalen Front aus Griechenland.

Mit einem großen Buffet aus der hauseigenen Küche, musikalischer Begleitung und vielen interessanten Gesprächen fand der erste Tag des Kongresses seinen Ausklang.

Heiße Eisen

NATO-Austritt und ein gutes Verhältnis zu Russland gehören zu den Kernanliegen des politischen Kurses der NPD. Es war damit naturgemäß ein schwieriger Prozess auch ein Forum für die Ukraine zu schaffen, was jedoch auf der Basis gegenseitigen Vertrauens von Partei und Jugendorganisation realisiert werden konnte. Das ein solches Unterfangen jedoch nicht auf Einseitigkeit beruhen darf, wenn wir uns gleichzeitig auf die Verteidigung der freien Meinung und Rede berufen, liegt auf der Hand! Die Teilnahme von Vertretern der Russischen Imperialbewegung mag rückblickend im Gesamtkontext der Veranstaltung daher paradox erscheinen, gewährleistete jedoch die Pluralität der auf dem Kongress vertretenen Standpunkte, schuf einen scharfen Gegenpol und bot die Möglichkeit zum direkten Informationsaustausch. Die Jungen Nationalisten, aber auch ihre Mutterpartei NPD, haben damit einmal mehr bewiesen, dass sie sich nicht scheuen, auch heiße Eisen anzupacken. Dass die 1969 gegründete JN im Streben nach einem Europa der freien Völker und souveränen Nationen nicht nachlässt und damit auch zukünftig an ihrer traditionell antikapitalistischen und antiimperialistischen Ausrichtung festhält, daran kann es keinen Zweifel geben! Dass der Vertreter der Russischen Imperialbewegung sich dennoch in die sprichwörtliche „Höhle des Löwen“ traute, seinen Standpunkt vertrat und interessierten Gästen das direkte Gespräch ermöglichte, nötigt uns umsomehr Respekt ab.

Nicht weniger kontrovers war die gleichzeitige Teilnahme von Serben, Kroaten, Griechen oder Bulgaren. Gerade deshalb gebührt allen Gästen größter Respekt und Anerkennung für ihre Teilnahme, welche, das bleibt unbestritten, eine Bereicherung für die gesamte Veranstaltung war.

Kein schöner Land

Der zweite Tag wurde eröffnet mit einem kulturellen Beitrag der JN. Mitglieder aus verschiedenen Regionen Deutschlands präsentierten dabei dem bereits am frühen Vormittag zahlreich versammelten Publikum das Volkslied „Kein schöner Land in dieser Zeit“, das auf den deutschen Heimatschriftsteller und Volksliedforscher Anton Wilhelm Florentin von Zuccalmaglio zurückgeht.

Der sich anschließenden Eröffnungsrede des stellvertretenden Landesvorsitzenden der Jungen Nationalisten in Sachsen folgte die Vorstellung weiterer beim Kongress vertretener Organisationen. So etwa der Lotta Studentesca aus Italien, der Jugendbewegung der mit der NPD in der APF verbundenen Forza Nuova von Roberto Fiore. Auch die Serbische Aktion war der Einladung erneut gefolgt und präsentierte sich nicht nur auf dem Podium, sondern, wie alle offiziellen Gäste, auch an einem der vielen Informationsstände. Die slowakische Ľudová mládež, als auch die Vertreter der Hogar Social Madrid, mussten ihre Teilnahme am Kongress hingegen aufgrund repressiver Maßnahmen in ihren Heimatländern kurzfristig absagen. Während bei einer groß angelegten Polizeiaktion in der Slowakei mehrere Aktivisten inhaftiert wurden, sahen sich die Spanier mit der erneuten Räumung ihres Hauptquartieres konfrontiert, was eine Teilnahme der Leiterin, Melisa Domínguez Ruiz, beim Kongress verunmöglichte.

Ebenso wie die Gäste aus Polen, waren auch Vertreter des Bulgarischen Nationalbundes und der Gemeinschaft ProPatria aus Griechenland erstmals beim Kongress zugegen. Besonders die Teilnahme der Bulgaren geht auf eine Zusammenarbeit mit der Partei Die Rechte zurück, welche den Kontakt ermöglichte. Bereits im Februar dieses Jahres beteiligten sich JN-Aktivisten an einer gemeinsamen Reise zum jährlichen Marsch zu Ehren General Hristo Lukovs in der bulgarischen Hauptstadt Sofia. Wie Bulgaren, Griechen, Serben und Italiener, hielt auch die Russische Imperialbewegung ihre Präsentation im Rahmen des zweiten Kongresstages.

Neben den Vorstellungen und Grußworten der Gäste dominierten etliche hochkarätige Referenten das Tagesprogramm und sorgten somit für ein durchschnittlich hohes Niveau desselben. Während NPD-Parteivize Thorsten Heise zur Jugend Europas als „Träger und Bewahrer von Kultur, Erbe und Diversität der europäischen Völker im 21. Jahrhundert“ sprach, widmete der Kroate Ivan Bilokapić mit Blick auf den Balkan sein Referat der Frage, „Wie der Islamismus in Bosnien und Kosovo zwei gegenseitig verhasste Völker (Kroatien und Serbien) zu Partnern machen kann“. Weitaus philisophischer hielt es dagegen der ebenfalls aus Kroatien stammende, ehemalige US-Professor und Diplomat Dr. Tomislav Sunić, der über „Martin Heidegger und seine Auslegung über ‚Gerede‘, Fake news und Lügenpresse“ referierte. Ein Ähnliches Thema präsentierte die Ukrainerin Olena Semenyaka mit ihrem Beitrag „Jenseits der ‚Mauer der Zeit‘: Ernst Jünger und Martin Heidegger über die Neue Metaphysik“. Der durch sein Medienprojekt „Der dritte Blickwinkel“ bekannte Frank Kraemer stellte im letzten Referat des zweiten Kongresstages „Die europäischen Völker als Lebenskampfgemeinschaft“ heraus.

Resümee

Dass auf einer Veranstaltung wie dem Europakongress konkrete wie komplexe Lösungen zu bestehenden Fragestellungen kaum bis überhaupt nicht erarbeitet werden können, liegt auf der Hand. Hierfür bedarf es eines anderen Rahmens. Die bisherigen Rückmeldungen vieler Teilnehmer machen jedoch deutlich, dass das Hauptziel, nämlich die Möglichkeit des ins Gespräch kommens und der Austausch von Kontakten in vollem Umfang erreicht werden konnte. Allen Teilnehmern ist bewusst: gegen die Fesseln der EU hilft nur ein dichter werdendes Netzwerk der europäischen Nationalisten! So haben auch wir Jungen Nationalisten auf Grundlage der beim Kongress geführten Gespräche und gemachten Erfahrungen ganz konkrete Schritte für den weiteren Ausbau unserer partnerschaftlichen Beziehungen in Europa im Blick. Wir schauen gestärkt auf den 3. Europakongress zurück und werden unser Möglichstes tun, unsere Vorhaben in den kommenden Monaten und Jahren in die Tat umzusetzen. Denn wie viele unserer Gäste, Freunde und Partner begreift sich auch die JN als festen Bestandteil der [RE]generation.EUROPA.

JN voran!

 

 

RIESA. [RE]generation.EUROPE – this was the motto of the 3rd JN European Congress on May 11 and 12 in the grounds of the DS publishing house in Riesa. A congress, which from the outset should not be one of the „yes-sayers“, but a congress of the controversial discussion. Among other things, the focus was on exchanges and communication with representatives from Poland, who for the first time participated as official guests in the congress.

We live in a time, especially in Western Europe, where the coverage is dominated by the propaganda of the mass media, but also the different actors. Creating an opportunity to learn first hand in this situation was a major concern of the Young Nationalists at the recent 3rd JN European Congress [RE]generation.EUROPE. In addition to all the participants and guests, the fact that this was such a tremendous success was due above all to a team which, in the new spirit of our youth movement, as a committed community mastered even difficult tasks confidently.

Europe versus the EU

Just in time 16:00, the head of the Federal Working Group (BAK) Europe and Saxon State Chairman of the JN, Maik Müller, opened the congress on Friday afternoon. After a welcome speech from Jens Baur, who is the head of the NPD in Saxony, Sascha Roßmüller started his book reading on his recently published work „Europe versus the EU: breaking away from Brussels“, which was the beginning of a rich and varied program. Roßmüller, from 1999 to 2002, even national chairman of the JN and current member of the NPD Federal Executive Board, replaced in a brilliant way the originally announced MEP Udo Voigt. He had traveled to Iran for a congress on Jerusalem, the eternal capital of Palestine, in light of the impending threat of war in Iran, Israel’s ongoing provocation and the brutal killing of Palestinian demonstrators. However, he promised in advance his support for one of the upcoming events of the Young Nationalists.

The program continued with the presentation of the officially represented organizations. In addition to the Spanish Democracia Nacional, partner of the NPD in the European Alliance for Peace and Freedom (APF), representatives of the Trzecia Droga from Poland also presented themselves. In a previously conducted television interview, the Polish speaker emphasized the mutual will for further understanding in the face of the rapidly increasing threat facing the peoples of Europe today. Maik Müller emphasized that new approaches and connections can not emerge on the basis of historical conflicts. In view of the fact that only respect for the victims of our European brothers and sisters puts us in a position to demand law and justice for our own victims as well, such issues often played a role in joint discussions, but in no case dominated the Steps of approach, says Müller.

As part of the program „Open Microphone“, then also those foreign delegations were given the opportunity to introduce themselves, who had come outside the official program. Among them were on Friday evening representatives of the National Corps from Ukraine, the Czech National and Social Front, as well as the National Front of Greece.

With a big buffet from our own kitchen, musical accompaniment and many interesting discussions, the first day of the congress came to a close.

Hot irons

NATO exit and good relations with Russia are among the core concerns of the political course of the NPD. It was naturally a difficult process to create a forum for Ukraine, but this could be achieved on the basis of mutual trust between the party and the youth organization. However, such an endeavor should not be based on one-sidedness, while at the same time invoking the defense of free opinion and speech is obvious! The participation of representatives of the Russian imperial movement may seem paradoxical in retrospect in the overall context of the event, but it ensured the plurality of positions expressed at the congress, created a sharp antipole and offered the opportunity for direct exchange of information. The Young Nationalists, as well as their mother party NPD, have proven once again that they are not afraid to tackle hot irons. There can be no doubt that JN, founded in 1969, does not give in to the quest for a Europe of free peoples and sovereign nations, and thus sticks to its traditionally anti-capitalist and anti-imperialist orientation in the future. The fact that the representative of the Russian imperial movement nevertheless came in the proverbial „cave of the lion“, represented his point of view and made it possible for interested guests to have a direct conversation, compels us all the more respect.

No less controversial was the simultaneous participation of Serbs, Croats, Greeks or Bulgarians. For this reason, all guests deserve the utmost respect and recognition for their participation, which, indisputably, remains an enrichment for the entire event.

„Kein schöner Land“

The second day was opened with a cultural contribution by the JN. Members from various regions of Germany presented the folk song „Kein schöner Land in dieser Zeit“, which dates back to the German writer and folk song researcher Anton Wilhelm Florentin von Zuccalmaglio.

The following opening speech by the Deputy National Chairman of the Young Nationalists in Saxony was followed by the presentation of other organizations represented at the congress. For example, the Lotta Studentesca from Italy, the youth movement of Roberto Fiore’s Forza Nuova, affiliated with the NPD in the APF. The Serbian Action also accepted the invitation again and presented itself not only on the podium, but, like all official guests, also at one of the many information stands. The Slovak Ľudová mládež, as well as the representatives of Hogar Social Madrid, had to cancel their participation in the congress on short notice due to repressive measures in their home countries. While several activists were arrested during a large-scale police operation in Slovakia, the Spaniards faced the renewed eviction of their headquarters, which made it impossible for the head of the organization, Melisa Domínguez Ruiz, to attend the congress.

Like the guests from Poland, representatives of the Bulgarian National Union and the community ProPatria from Greece attended the congress for the first time. Especially the participation of the Bulgarians goes back to a cooperation with the party Die Rechte, which made the contact possible. Already in February of this year, JN activists took part in a joint trip to the annual march in honor of General Hristo Lukov in the Bulgarian capital Sofia. Like Bulgarians, Greeks, Serbs and Italians, the Russian imperial movement also gave its presentation during the second day of the congress.

In addition to the presentations and greetings from the guests, a number of top-class speakers dominated the daily program, thus ensuring an average high level of the same. While NPD party member Thorsten Heise spoke on the youth of Europe as the „bearer and guardian of the culture, heritage and diversity of European peoples in the 21st century“, with reference to the Balkans, the Croat Ivan Kolokapić gave his presentation on „How Islamism in Bosnia and Kosovo can make two mutually hated peoples (Croatia and Serbia) partners.“ Rather philisophic it made the likewise originating from Croatia, former US-professor and diplomat Dr. Tomislav Sunić, who spoke on „Martin Heidegger and his interpretation of ‘talk, fake news and lying press.“ A similar topic was presented by the Ukrainian Olena Semenyaka with her contribution „Beyond the ‘Wall of Time’: Ernst Jünger and Martin Heidegger on the New Metaphysics“. Frank Kraemer, well-known for his media project „Der dritte Blickwinkel“, highlighted in the last presentation of the second day of the congress “The European peoples as a life-fighting community “.

summary

It is obvious that concrete and complex solutions to existing questions can hardly be worked out at an event such as the European Congress. This requires a different framework. However, the feedback received so far from many participants makes it clear that the main objective, namely the possibility of having a conversation and exchanging contacts, could be achieved in full. All participants are aware: against the shackles of the EU, only a denser network of European nationalists is helping! On the basis of the conversations and experiences we have had with the congress, we Young Nationalists have taken very concrete steps to further develop our partnership relations in Europe. We look back with renewed strength on the 3rd European Congress and will do our utmost to put our plans into practice in the coming months and years. Because like many of our guests, friends and partners, JN also sees itself as an integral part of [RE]generation.EUROPE.

JN forward!

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